Rostock | Hanse Sail | Wikipedia:Kriegsfischkutter

1934-1945

Das Schiff wurde 1943 als Kriegsfischkutter KFK 327 in Swinemünde gebaut. Als VS250 war es Bestandteil der 2. Sicherungsflottille (10. Sicherungsdivision Marineoberkommando Ost) in der Ostsee. Zum Ende des 2. Weltkrieges waren es hauptsächlich die wendigen KFK, die in den unter Beschuss stehenden ostpreußischen Häfen bei den Evakuierungen mithalfen und hunderttausenden Flüchtlingen das Leben retteten.

Kriegsfischkutter (kurz KFK) waren kleine Hilfskriegsschiffe der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg. Sie wurden im Vorposten- und Sicherungsdienst an den Küsten eingesetzt. Die Kriegsmarine gab im Jahre 1942 1072 dieser Kutter in Auftrag und startete damit die größte Schiffbauserie der deutschen Seefahrtgeschichte. Der Großteil der KFK enstand in einer eigens nur für diesen Zweck errichteten Swinemünder Werft. Hier lief auch der "Vagel Grip" vom Stapel . Fertig gebaut und in Dienst gestellt wurden letztlich aber nur 612 Stück. Davon kamen 554 zum Fronteinsatz, wovon mindestens 135 sanken. Die KFK wurden aus Eichenholz auf Eisenspanten gebaut. Die Materiallage ließ dies nicht immer zu, so dass auch oft auf Nadelholz zurückgegriffen werden musste.