Rostock | Hanse Sail | Wikipedia:Kriegsfischkutter

Gesunken - und eine zweite Chance

Am 8.3.1945 - 2 Monate vor Kriegsende - ist der „Vagel Grip“ vor Sassnitz auf Grund einer Minendetonation gesunken. Nach Kriegsende wurde das Schiff gehoben und in der Horn-Werft (Wolgast) repariert, neu beplankt und ausgebaut.

Trotz der Aufgaben, die den KFK während der 2. Weltkriegs zugedacht waren, so wurden sie doch immer unter der Prämisse einer späteren zivilen Nutzung konzipiert. Dieser Entwurf hat sich bewahrheitet. Seit Kriegsende fanden die meisten KFKs bei der Minenräumung, Hochseefischerei, als Vermessungsboote, Forschungsschiffe oder Jachten Verwendung. Auch bildeten sie den Grundstock für den Aufbau der Bundesmarine.

Der „Vagel Grip“ operierte dann bis Ende der 1960er unter der Bezeichnung SAS 300 „Gadus“ als Fischerei- und Fischereiforschungsschiff von Rügen (Sassnitz) und Usedom aus. Die Fischer von Karlshagen gaben das Schiff dann 1969 als Geschenk an das "Haus der Pioniere" in Rostock.